Die Innovationsabteilung von HUS und das CleverHealth Network – das Ökosystem – veranstalteten am 19. Januar 2026 im Rahmen des Radical Health Festivals eine Begleitveranstaltung, bei der Experten von HUS konkrete Beispiele für zukünftige Lösungen im Gesundheitswesen vorstellten.
Die Veranstaltung wurde von Markku Mäkijärvi, dem Chefarzt von HUS, eröffnet, der die Teilnehmer willkommen hieß und gleichzeitig darüber reflektierte, was der Begriff „radikal“ im Kontext des Gesundheitswesens bedeutet. Virpi Rauta, Leiterin des Ökosystems, stellte anschließend das CleverHealth Network-Ökosystem vor, eine einzigartige Plattform für Kooperationsprojekte. Die neuesten Projekte AIMO und FecaCaps starten Anfang des Jahres und treiben Innovationen in den Bereichen Fertilitätsbehandlungen, Behandlung der feuchten Form der Makuladegeneration, bei der Auswertung von Spirometrieergebnissen sowie bei der Kapsel-basierten Stuhltransplantation.
Anschließend hörten wir inspirierende Beispiele von Entwicklungsleiter Sami Salmi zu Klanglandschaftsexperimenten, die während des Bauprozesses des Laakso-Krankenhauses durchgeführt wurden, sowie unter anderem zu intelligenten Sensorlösungen zur Förderung des Wohlbefindens der Patienten.
Die Neurologin Laura Mäkitie stellte das von der Erasmus-Universität und dem Pharmaunternehmen Pfizer geleitete UNIFIED-EU-Projekt vor, an dem HUS beteiligt ist. Im Rahmen des Projekts wird ein einheitlicher Referenzrahmen unter anderem der Parkinson-Forschung und patientenzentrierten Ergebnisindikatoren – mit dem Ziel, die Stimme der Patienten und die im Alltag gesammelten Gesundheitsdaten besser in klinische Entscheidungen und die Arzneimittelforschung einzubeziehen.
Entwicklungsleiter Pekka Kahri berichtete seinerseits über das von HUS geleitete PHEMS-EU-Projekt-Projekt unter der Leitung von HUS, bei dem die grenzüberschreitende Datenzusammenarbeit im Mittelpunkt steht und das den sicheren Austausch anonymisierter Gesundheitsdaten von Kindern zur Unterstützung von Forschung und Behandlungsentwicklung ermöglicht.
Abschließend hörten wir einen Vortrag des Facharztes für klinische Genetik Kirmo Wartiovaara darüber, wie Durchbrüche in der Genmedizin – NGS-Sequenzierung, CRISPR-Cas9 und Lipidnanopartikel – neue Wege für die Behandlung erblicher Erkrankungen eröffnen. Zum
Abschluss der Veranstaltung dankte Entwicklungsleiterin Tiina Puurtinen den Teilnehmern für einen inspirierenden Nachmittag und ermutigte sie, gemeinsam an Gesundheitsinnovationen weiterzuarbeiten.
Ein herzliches Dankeschön an alle Referenten und Teilnehmer. Auf dieser Grundlage können wir gemeinsam den Weg zu noch wirkungsvolleren Gesundheitsinnovationen fortsetzen.
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