Ein Workshop im Rahmen des Clever Health Network-Ökosystems, der sich auf neue Projektideen konzentrierte, brachte klinische Experten, Fachleute aus dem Gesundheitswesen sowie Technologieexperten des Universitätsklinikums Helsinki, der Sozial- und Gesundheitsbezirke und der Mitgliedsunternehmen des Ökosystems zusammen. Ziel des Workshops war es, neue gemeinsame Entwicklungsmöglichkeiten zu erkunden und die identifizierten Projektideen zu konkreten zukünftigen Projekten weiterzuentwickeln.
Die Veranstaltung wurde von Virpi Rauta von HUS, der Leiterin des CHN-Ökosystems, eröffnet. Anschließend stellte Markku Heino von Spinverse vor, wie man im Rahmen des CHN-Ökosystems effektive Kooperationsprojekte aufbauen kann. Im ersten Teil des Programms fanden kurze Präsentationen von fünf im Vorfeld ausgewählten Projektideen statt, die anschließend in moderierten Gruppendiskussionen gemeinsam weiterentwickelt wurden.
Die im Rahmen des Workshops vorgestellten Themen waren:
- Kontinuierliche Überwachung im Alltag als Unterstützung für die Gesundheit und Versorgung von Kindern und Jugendlichen,
Salla Keränen, HUS; Sampsa Vanhatalo, Universität Helsinki; Otto Olavinen, Aalto-Universität (Moderator: Mikko Kytö) - Thema: Robotik – IMTech-H (Integration moderner Technologien in Krankenhäusern)
Mikko Lehti, HUS (Moderatorin: Anja Kajanne) - AI-Symptomkarte – ein KI-gestütztes Instrument zur Diagnose
von Erkrankungen des peripheren Nervensystems Raimo Ramstad und Erika Haaksiluoto, HUS
(Moderatorin: Virpi Rauta) - Funktionelle Konnektomik bei neurologischen Erkrankungen
: Aki Laakso, Satu Palva, Nina Forss, HUS; Lauri Parkkonen, Aalto-Universität
(Moderatorin: Riikka Paasikivi) - Bessere Information – ein Instrument zur Erfassung des Informationsflusses,
Henrikka Aito, HUS
(Moderatorin: Tiina Puurtinen)
Der Workshop wurde als interaktive Diskussionsrunde durchgeführt, in der die Teilnehmer auf authentische Weise Meinungen aus verschiedenen Perspektiven austauschten und die Ideen in Kleingruppen weiterentwickelten. Im Rahmen der Diskussionen wurden die Ziele der Projekte konkretisiert und die Wirksamkeit sowie die Skalierbarkeit der Ideen bewertet.
Ein zentraler Bestandteil des Workshops bestand darin, die Forschungsfragen und Entwicklungsaufgaben zu ermitteln, die erforderlich sind, um die Ideen voranzubringen. Gleichzeitig wurde eine Einschätzung vorgenommen, welche Art von Fachkompetenz, welche Kooperationspartner und welche Rollen in den Projekten benötigt werden. Für die Unternehmen des Ökosystems bot die Veranstaltung die Gelegenheit, bereits in einem frühen Stadium mit Experten aus dem Gesundheitswesen zu diskutieren, an der Konzeption gemeinsamer Projekte mitzuwirken und zu beurteilen, an welchen Projekten die einzelnen Unternehmen interessiert sind.
Der Tag endete mit einer Zusammenfassung, in der die wichtigsten Schlussfolgerungen aus den Gruppendiskussionen zusammengefasst und mögliche nächste Schritte ermittelt wurden. Sollte ein Thema Ihr Interesse wecken, wenden Sie sich bitte an das CHN-Team oder an diejenigen, die die Idee vorgestellt haben.

