Der Wohlfahrtsbezirk Mittel-Uusimaa tritt dem CHN-Ökosystem bei

Der Wohlfahrtsverbund Keusote in Mittel-Uusimaa ist dem CHN-Ökosystem beigetreten, um seine Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten sowie seine Zusammenarbeit mit Unternehmen zu stärken. Bei Keusote wird der Beitritt als logischer nächster Schritt in der langfristigen Entwicklungsarbeit der Region angesehen, die bereits seit Jahren systematisch vorangetrieben wird. 

Keusote versorgt rund 210.000 Einwohner in sechs Gemeinden der Region Keski-Uusimaa und beschäftigt über 4.000 Fachkräfte. Zu den Besonderheiten der Region zählen das schnelle Wachstum, eine alternde Bevölkerung sowie junge Menschen und Familien, die aus dem Großraum Helsinki hierher ziehen. Dies schafft einen starken Bedarf an Weiterentwicklungsmaßnahmen: Die Dienstleistungen müssen gleichzeitig kundenorientiert, wirkungsvoll und wirtschaftlich nachhaltig neu gestaltet werden. 

Die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten von Keusote wurden von der leitenden Ärztin und Leiterin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung, Pirjo Laitinen-Parkkonen, sowie der Entwicklungsleiterin Hanna Pellikka mitgestaltet. Sie beschreiben die F&E- und Innovationsabteilung von Keusote als klein, aber effizient: Im Laufe der Jahre wurden in der Region funktionierende Entwicklungsmodelle, ein Ideenpipeline sowie ein Modell für die ganzheitliche Entwicklung geschaffen, mit deren Hilfe neue Entwicklungsschwerpunkte agil identifiziert und entweder als schnelle Pilotprojekte oder als umfassendere Vorhaben vorangetrieben werden können. 

Die Entwicklungsarbeit bei Keusote orientiert sich an der Wirkungsorientierung, einer auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Entscheidungsfindung sowie einem klar definierten F&E-Programm. Die Forschungsthemen ergeben sich aus den spezifischen Bedürfnissen der Region und beziehen sich beispielsweise auf weit verbreitete Volkskrankheiten, Prävention, Kundensicherheit sowie die zunehmenden Herausforderungen im Bereich des Substanzmissbrauchs bei Jugendlichen. Auch sozialwissenschaftliche Forschung, Digitalisierung und die Bewertung der Wirksamkeit von Dienstleistungen sind ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts. Unterstützt wird diese Arbeit durch ein aus den eigenen Mitarbeitern von Keusote bestehendes Forschernetzwerk, das die Zusammenarbeit mit Partnern auf universitärem Niveau stärkt und eine praxisorientierte Perspektive in die Entwicklungsarbeit einbringt. 

Der Beitritt zum CHN-Ökosystem bietet Keusote eine neue Möglichkeit, insbesondere die Zusammenarbeit mit Unternehmen und das Know-how im Bereich der Kommerzialisierung zu stärken. Bei Keusote ist man der Ansicht, dass sich die Organisation nun in der richtigen Reifephase befindet, um den nächsten Schritt in Richtung einer engeren Zusammenarbeit mit Unternehmen und anderen Akteuren zu gehen. Gleichzeitig bringt Keusote seine eigenen Stärken in das Netzwerk ein: eine Kultur der organisierten Weiterentwicklung, eine flexible Arbeitsweise und die Bereitschaft, als attraktiver Partner für neue Initiativen zu agieren. 

Keusote sieht in der CHN-Kooperation zahlreiche Möglichkeiten für eine noch umfassendere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen des Sozialwesens. 

Zu den besonders interessanten Themen zählen digitale Lösungen, künstliche Intelligenz, die Harmonisierung von Informationen und die Verwertbarkeit von Daten, beispielsweise in der Region Uusimaa. Langfristig besteht das Ziel darin, ein Gleichgewicht zwischen lokal wichtigen Entwicklungsschwerpunkten und nationalen Prioritäten zu finden sowie durch die Zusammenarbeit konkrete, wirkungsvolle Ergebnisse zu erzielen. Bei Keusote ist man davon überzeugt, dass auch die kompakte Größe der Region nützliche Erkenntnisse für andere Wohlfahrtsregionen ähnlicher Größe in Finnland liefern kann. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Keusote.